Die Saison 2025 in der GT World Challenge Europe war für Rinaldi Racing ein Jahr voller spannender Herausforderungen, wertvoller Erfahrungen und deutlicher Fortschritte im europäischen GT-Sport. Mit dem Einsatz eines Ferrari 296 GT3 stellte sich das Team einem der stärksten GT3-Felder der Welt, in dem Erfahrung, Teamarbeit und konstante Leistung über lange Renndistanzen entscheidend sind.
Die Saison begann in der Bronze-Kategorie mit den Fahrern Christian Hook, David Perel und Davide Rigon bei den Rennen in Paul Ricard, Monza und Spa-Francorchamps. Bei den 24 Stunden von Spa kam zudem Felipe Fernandez Laser hinzu. In allen Rennen zeigte das Team großen Einsatz und bewies, dass das Fahrzeug-Paket sowie die Abstimmung der Fahrer auf das konkurrenzstarke Feld abgestimmt waren. Die Rennen boten nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch wertvolle Lernmöglichkeiten, die das Team im Laufe der Saison weiterbrachten.
Ab dem Nürburgring und beim Saisonfinale in Barcelona trat Rinaldi Racing in der Silver-Kategorie an. Dort übernahmen Rafael Duran, David Perel und Fabrizio Crestani das Cockpit des Ferrari 296 GT3. Auch in dieser Kategorie zeigte das Team erneut seine Professionalität und den Zusammenhalt von Fahrern, Ingenieuren und der Crew. Die konstante Performance, strategische Boxenstopps und die präzise Abstimmung des Fahrzeugs bildeten die Grundlage, um in einem extrem dichten Starterfeld konkurrenzfähig zu bleiben.
Trotz der harten Konkurrenz und eines sehr dichten Startfelds, in dem teils über 60 Fahrzeuge am Start stehen, gelang es Rinaldi Racing, konstante Rennen zu absolvieren und wertvolle Rennerfahrung zu sammeln. Die gesammelten Ergebnisse spiegeln dabei nicht nur den sportlichen Einsatz wider, sondern auch das strategische Zusammenspiel zwischen Fahrern, Ingenieuren und der Crew in den Boxen.
Insbesondere die Zusammenarbeit mit Ferrari-Werksfahrer Davide Rigon verlieh dem Projekt zusätzliche Tiefe: Mit seiner Erfahrung aus World-Endurance-Cup-Einsätzen und internationalen GT-Rennen brachte er wertvolles Know-how ins Team. Auch wenn einige Rennen nicht mit einem Spitzenresultat endeten, zeigte sich die Mannschaft über die ganze Saison hinweg robust und lernbereit.
Die Saison 2025 war damit für Rinaldi Racing ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der GT-Programme: Ein Jahr, in dem das Team wertvolle Daten sammelte, interne Abläufe schärfte und im direkten Wettbewerb mit einigen der besten GT3-Crews Europas stand – stets mit dem Ziel, Erfahrungen zu sammeln, sich weiterzuentwickeln und den Teamgeist zu fördern.